10
Okt
Wo wohnt das Glück?

Seit gestern ist es wieder offiziell: Das Glück in Deutschland wohnt im Norden. So bestätigt es zumindest zum vierten Mal der Glücksatlas der Deutschen Post*, der diese Woche in Berlin präsentiert wurde. Als leidenschaftliche Wahl-Bayerin kann ich mir das natürlich nur schwer vorstellen. Für mich gibt es keinen schöneren Ort zum Leben. Auch wenn mich immer wieder das Fernweh packt – zu Hause in meiner Villa Medici bin ich einfach am glücklichsten.

Lebenszufriedenheit in den Regionen

©Deutsche Post/Glücksatlas

Aber scheinbar hat der „kühle“ Norden etwas an sich, das die Menschen einfach glücklich macht. Denn mit Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen liegen gleich drei der nördlichen Bundesländer an der Spitze des Glücks in unserem Land. Aber nicht nur im Norden ist man glücklich, insgesamt bleibt das Glücksniveau in Deutschland mit durchschnittlich 7,0 Punkten (von 10) nun schon seit 2010 stabil. So viel Glück am Stück gab es vorher noch nie!

Wir im Süden konnten uns im Vergleich zum letzten Jahr sogar etwas steigern. Mit 7,05 Punkten liegen wir knapp über dem Durchschnitt, was bei einer Skala von 1 bis 10 objektiv betrachtet ein durchaus passabler Wert ist, wie ich finde. Und trotz überdurchschnittlich hohem Einkommen und faszinierenden touristischen Attraktionen schaffen wir es im direkten Ländervergleich insgesamt nur auf Platz 8. Es sieht also fast so aus, als könnte das bayerische Meer, wie wir Süddeutschen ja den Chiemsee gerne nennen, nicht mit dem Glücks-Effekt von Nord- und Ostsee mithalten.

Lebenszufriedenheit in den Regionen_Ranking

©Deutsche Post/Glücksatlas

Aber regionale Unterschiede hin oder her – zumindest ein Bundesland kann in zwei Wochen sein Glücksniveau nochmal steigern, denn am 25. Oktober wird in der SKL-Millionen-Show (SAT.1, 20.15 Uhr) wieder ein neuer Millionär gekürt. Und ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn er aus Bayern kommt …

 

Eure Vesna

 

*Quelle: Glückatlas der Deutsche Post 2014; Auswertung von Daten aus dem Sozioökonomischen Panel (SOEP), einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach vom vergangenen Frühsommer unter 6.094 Menschen ab 16 Jahren und einer repräsentativen Forsa-Umfrage.

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