9
Okt
Übung macht den Meister

151008_Margit Schroeder_Emmy

Meine Hündin Emmy hat mein Leben bisher so sehr bereichert, dass ich mir ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen kann und möchte. Ich freue mich täglich darüber, sie aus der schrecklichen Tötungsstation in Ungarn gerettet und bei mir zu Hause aufgenommen zu haben. Nun ist es an der Zeit, meinem kleinen Sonnenschein so viel Spaß und Freude wie möglich zurückzugeben.

In meinem letzten Blogeintrag habe ich Euch von Emmys erster Trainingsstunde berichtet. Heute möchte ich von unseren tollen Fortschritten erzählen:

Emmy hat jetzt ihr zweites Training erfolgreich hinter sich gebracht. Entgegen meiner Erwartungen hatte es dann doch etwas länger gedauert, die perfekte Unterstützung für sie zu finden. Denn die Verbindung zwischen Hund und Trainer muss einfach stimmen. Das ist das Wichtigste. Eine sehr sympathische und erfahrene Hundetrainerin hat sich nun Emmys „Problemchen“ angenommen und – zu meiner großen Überraschung – bei meinem kleinen Dickkopf genau ins Schwarze getroffen.

Alle vier Wochen bereitet sie ein individuell abgestimmtes Einzeltraining vor, in dem meine Kleine reichlich gefordert wird. Die beiden harmonieren prächtig und das erste Feedback fiel sehr positiv aus. Die Trainerin ist begeistert, wie schnell Emmy neu Erlerntes verinnerlicht und wie konzentriert sie mitmacht. Aber das ist ja kein Wunder, die Emmy ist ja kein Dummerchen!

Nach jeder Stunde bekommen wir Hausaufgaben, damit Zuhause auch alles super klappt. Die Zeit zwischen dem Training nutze ich sehr intensiv zum Üben, denn an Emmys hyperaktivem Verhalten müssen wir noch ein bisschen arbeiten, sonst diagnostiziert man bei der Kleinen irgendwann noch Burnout. Dabei ist sie in meiner Gegenwart schon viel ruhiger geworden. Wenn ich allerdings nicht in ihrer Nähe bin, dann flitzt sie wie eine Wilde im Garten herum und bellt laut. Aber nun gut, auch das werden wir noch in den Griff bekommen.

Hierfür habe ich einen sehr guten Tipp von unserer Trainerin bekommen: Mit einer Wasserflasche in der Hand einen Befehl rufen und gleichzeitig mit dem Wasser spritzen, dann muss sie Ruhe geben. Im Moment funktioniert es immer mal wieder, aber irgendwann soll Emmy nur noch auf Zuruf, ohne Wasserspielereien, leise sein. Ich bin sehr zuversichtlich. Wir müssen nur immer schön üben, üben, üben. Dann klappt das sicherlich mit der Zeit. Und es ist ja bekanntlich auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.

 

Eure Margit

 

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1 Kommentare zu “Übung macht den Meister”

  1. Gabriele sagt:

    Liebe Margit,

    wir hatten mit unserem Malteserhündchen “Billy” ähnliche Probleme. Er war unerzogen und ängstlich, als wir ihn aus schlechter Haltung zu uns nahmen.
    Eine Hundetrainerin hat uns damals sehr geholfen. Ich wünsch Dir, dass Emmy noch viel lernt!

    Liebe Grüße,
    Gabriele

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