16
Dez
Plätzchen und Fußballturniere: Die Weihnachtszeit im Hause Schroeder
©Bernd Jürgens

©Bernd Jürgens

Weihnachten: Damit verbindet wohl jeder von Euch Ruhe, Besinnlichkeit und viel Zeit mit den Liebsten. Ersteres wird sich bei mir dieses Jahr ein wenig nach hinten verschieben. Immer noch sind die Umbauarbeiten an unserem Mehrgenerationenhaus in vollem Gange. Es wird gebohrt, gehämmert und gesägt. Weil derzeit die Dachziegel Schritt für Schritt auf unser neues Eigenheim gesetzt werden, steht jetzt sogar ein Kran so kurz vor Weihnachten vor unserer Haustür – bis Heiligabend soll er aber wieder abgebaut werden. Trotz der außergewöhnlichen und lärmintensiven Umstände bin ich mir sicher, dass wir auch dieses Jahr wundervolle Weihnachten im Hause Schroeder verbringen werden. Schließlich haben wir alles was es dazu braucht: Die Familie.

Dieses Jahr verbringe ich Heiligabend mit meiner Mutter, da meine zwei Enkel bei ihrem Opa feiern werden. Wir haben vor langer Zeit eine Regelung vereinbart: Die Jungs sind jedes Jahr abwechselnd entweder bei uns oder bei ihrem Opa eingeladen. Auch wenn ich ein wenig traurig bin, meine Enkel nicht um mich zu haben, ist es das allergrößte Weihnachtsgeschenk für mich, mit meiner 93-jährigen Mutter Zeit verbringen zu dürfen. Etwas anderes wünsche ich mir nicht. Sie ist auch immer diejenige, die die Vorweihnachtszeit einläutet: Sobald der Duft von frischem Spritzgebäck und süßen Spitzbuben durch die wohlig-warmen Räume weht, weiß ich, dass die schönste Zeit des Jahres nun endlich Einzug gehalten hat. Gerne überlasse ich meiner Mutter das Backen von Plätzchen & Co. Und das nicht nur, weil der Ofen ihr selbsternanntes Herrschaftsgebiet ist, sondern vor allem, weil ihre Backkünste einfach himmlisch sind. Wenn ich schon nicht das Rührgerät schwingen und den Teig kneten darf, kümmere ich mich liebend gerne um den Weihnachtsbaum. Diese Woche habe ich mit meinem Enkel eine wirklich schöne Tanne ausgesucht, die ich im Laufe der nächsten Woche liebevoll schmücken werde. Auch die Dekoration für das Haus nehme ich in die Hand – das macht mich glücklich!

Auf eine Tradition freue ich mich schon besonders: Solange ich mich zurückerinnern kann, kommen bei meiner Familie an Heiligabend Würstel und Kartoffelsalat mit Eiern, Leberkäs und Gurken auf den Tisch. Ein wahrer Genuss, ohne den ich mir Weihnachten nicht vorstellen könnte. Da meine Enkel bei unserem traditionellen Essen nicht dabei sein werden, wird es im Laufe der Weihnachtsfeiertage einen weiteren Winterklassiker bei uns geben: Ente mit Knödel. Das können die beiden auf jeden Fall gut vertragen, denn wie jedes Jahr stehen in den Weihnachtsferien wieder einige Fußballturniere an, bei denen ich die beiden natürlich kräftig anfeuern werde.

Wie ihr sehen könnt, ist bei uns auch in der Weihnachtszeit eine Menge los. Was immer ihr für die Feiertage geplant habt und was bei Euch auf den Tisch kommt, am Ende geht es doch darum Zeit mit der Familie zu verbringen. Deshalb wünsche ich Euch und Euren Liebsten fröhliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

 

Herzlichst,

Eure Margit

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