14
Jun
Nachhaltiges Heim, Glück allein!

©GKL_Willi Weber

 

Nachhaltigkeit und eine umweltbewusste Lebensweise haben derzeit Hochkonjunktur – weltweit und auch bei uns in Deutschland. Davon profitieren alle möglichen Lebensbereiche. Wusstet ihr, dass 57 Prozent der Befragten einer aktuellen Studie angegeben haben, dass sie im Glücksfall eines Millionengewinns einen nennenswerten Anteil des Geldes in den Klimaschutz investieren würden? Ob mit einem E-Auto, mit grünem Strom oder durch das Einkaufen in Supermärkten, in denen Produkte aufgrund der Müllvermeidung unverpackt angeboten werden – jeder kann heute wählen, wie er etwas zur Rettung des Planeten beitragen möchte. Auch mir und meiner Familie ist es wichtig, weiter zu denken als bis zur eigenen Haustür. 

Und damit sind wir nicht allein: Knapp 60 Prozent der Befragten über 55 stufen die Orientierung hin zu einer klimaschonenden, nachhaltigen Lebensweise als relevant ein.
In unserem Fall war zum Beispiel klar, dass wir das Haus, das wir dank meines SKL-Millionengewinns kaufen konnten, „grün“ renovieren würden – übrigens wie auch knapp die Hälfte der Umfragenteilnehmer, die ebenfalls in den Bereich „Wohnen“ investieren würden. Dabei stehen insbesondere Themen wie der Einsatz regenerativer Energien, der Bau eines Niedrigenergiehauses oder eine energetische Sanierung im Fokus – und genau da kommt unser Haus ins Spiel.

Den Anfang habe ich selbst gemacht und die komplette Planung übernommen, Schritt für Schritt, Raum für Raum. So konnte ich mich richtig mit dem Projekt auseinandersetzen. Wir haben alles angepackt, vom Stromnetz zu den Beleuchtungsanlagen, von den Böden über die Treppen und Türen bis zu den Fenstern.
Wichtig war uns vor allem, dass wir zukünftig möglichst viel Energie einsparen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie. Dazu haben wir erstmal die 30 Jahre alte Heizung ausgetauscht und durch eine moderne Niedrigenergie-Gastherme ersetzt. Eine gute Dämmung von Türen, Fenstern und auch vom Dachstuhl ist ebenfalls sehr wichtig, um gerade im Winter die Wärme im Haus zu halten und bestmöglich zu nutzen. Demnächst ist dann noch die Isolierung der Fassade dran. So sparen wir wirklich erhebliche Energiekosten ein.

Eins würde ich heute allerdings anders planen, nämlich die Fußbodenheizung. Wenn man sich für so ein System entscheidet, sollte man unbedingt flächendeckend denken – im wahrsten Sinne des Wortes – denn hat man sich einmal an die angenehme, gleichmäßige Wärme gewöhnt, fehlt sie umso mehr, wenn man sie nicht in allen Räumen des Hauses genießen kann.

 

Im Rückblick war das alles sehr viel Arbeit aber ich bin froh, dass wir uns den Traum vom nachhaltigen, umweltschonenden Wohnen erfüllen konnten.

Herzlichst,

Euer Ralf

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