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Nov
Mein Millionen-Glück in Murnau
©GKL_Willi Weber

v.l. Moderator Eric Schroth, Bettina Zimmermann, SKL-Gewinner Uwe Bindernagel und Kai Wiesinger ©GKL_Willi Weber

Was mir am 11. Oktober 2019 zuteilwurde, werde ich niemals vergessen.
Diesen Tag verbrachte ich mit 19 weiteren SKL-Kandidatinnen und -Kandidaten im idyllischen Murnau am Staffelsee im bayerischen Voralpenland und der Frage: Wer von uns wird mit dem Gewinn von 1 Million Euro nach Hause zurückkehren? Das Glück hat mich an diesem Tag förmlich ins große Finale getragen und ich ging am Ende als neuer SKL-Millionär hervor! Was wir in Murnau erlebt haben und wie dieses einzigartige Erlebnis auf mich gewirkt hat, möchte ich Euch in diesem Blogeintrag erzählen.

Von Flensburg im hohen Norden bis nach Murnau am Staffelsee im tiefen Bayern ist es eine weite Strecke. Schon auf der Fahrt war ich sehr gespannt, was mich in den kommenden Tagen erwarten würde. Zunächst begrüßte uns der Moderator Eric Schroth in einer originalen Almhütte bei einem Bierseminar und einer typisch bayerischen Brotzeit. Die Erwartungen an die weiteren Erlebnisse waren hoch. Den weiteren Willkommensabend haben wir mit dem gegenseitigen Kennenlernen bei einem köstlichen Abendessen verbracht. Schon an diesem Abend habe ich die positive Gruppendynamik festgestellt und viele interessante Gespräche führen dürfen.

Der große Tag begann im Kloster Ettal, eine 1330 gegründete Benediktinerabtei im prunkvollen Barockstil. Bereits hier wartete die erste Überraschung auf uns: die Tore des Klosters öffneten sich und unsere Glückspaten, das Schauspielerpaar Bettina Zimmermann und Kai Wiesinger, traten in Erscheinung. Gemeinsam durften wir die heiligen Räume des Klosters bei einer Führung erkunden und ein emotionales Orgelkonzert in der Basilika erleben. Danach folgte das erste Spiel und Nervosität machte sich breit. Jeder Kandidatin und jedem Kandidaten wurde nacheinander eine Zahl zugelost. Diese Zahlen entsprachen jeweils einer Bierflasche, deren Inhalt von außen nicht zu erkennen war. Wessen zugeloste Bierflasche Wasser enthielt, schied aus. Wer jedoch Bier in seiner zugelosten Flasche vorfand, war eine Runde weiter. Mein Bauchgefühl sagte mir von Anfang an, ich würde Glück haben. Als der Kandidat vor mir Bier in seiner Flasche hatte, dachte ich mir: „Jetzt habe ich sicherlich Pech!“. Doch mein Bauchgefühl täuschte sich nicht: auch meine Flasche beinhaltete Bier und brachte mich somit eine Runde näher zum Gewinn von 1 Million Euro.

Nach einer kulinarischen Stärkung im Klosterrestaurant stand bereits das zweite Spiel an: ein Teamspiel. Wir wurden per Zufall einem Team und einem Glückspaten zugelost, der uns in die dritte Runde bringen sollte. Auf meinem Weg zum Glück stand meiner Gruppe Bettina Zimmermann zur Seite. 16 nummerierte Karten, zwei Teams und nur ein König Ludwig: Wessen Team nun als Erstes die Karte mit König von Bayern aufdeckte, war eine Runde weiter. Innerhalb meines Teams stimmten wir für eine ungerade Zahl, die 15, ab. Das Team um Kai Wiesinger entschied sich für die Karte 14. Doch unter unserer Karte war das Bild des König Ludwig zu sehen und wir brachen in Freude aus. Das Glück war also weiterhin auf meiner Seite.

Als Nächstes ging es für uns in eine Schokoladenmanufaktur nach Murnau. Nach einer süßen Stärkung und Kaffee wartete schon die nächste Spielrunde auf uns. Ich war einer der letzten fünf Kandidaten und Kandidatinnen, die auf die 1 Million Euro fieberten. Uns wurde jeweils eine große Kugel aus Schokolade zugelost. Zwei der Kugeln waren mit goldenen Schokokügelchen gefüllt. Die beiden, denen diese gefüllten Schokokugeln zugelost wurden, durften ins große Finale einziehen.
Eine Kandidatin aus Egling wollte neben mir stehen, denn ich sei für sie ein Glückspilz. Auch mein Bauchgefühl sagte mir erneut, ich würde in dieser Runde die Schokoladenkugel mit der goldenen Füllung erhalten. Wir warteten auf den Countdown von Eric Schroth. Auf drei deckten wir jeweils die obere Hälfte der Kugel auf. Mein Herz schlug höher. Unglaublich – ich blickte in einen goldenen Haufen Schokoladenkugeln und konnte kaum an mich halten. Auch die Kandidatin aus Egling neben mir triumphierte. Sie hatte recht gehabt: ich war ein Glückspilz und gemeinsam zogen wir ins Finale ein.

Am Abend war die Spannung von nun an nicht mehr auszuhalten. Ich durfte mir als Kandidat mit der niedrigeren Kandidatennummer meinen persönlichen Glückspaten auswählen. Nachdem Bettina Zimmermann bei den vergangenen Spielrunden sehr empathisch mit uns fieberte und uns beim Spiel mit König Ludwig eine Runde weiterbrachte, entschied ich mich für sie.
Sie loste mir den goldenen Stuhl zu – sofern die Lostrommel also eine Kugel mit einer geraden Zahl auswirft, würde mich das zum Gewinner von 1 Million Euro machen.

Mein Herz pochte und die Sekunden bis zur Entscheidung fühlten sich an wie eine halbe Ewigkeit. Bettina und Kai betätigten die Lostrommel gemeinsam: die gerade Zahl 14 fiel heraus und somit war ich der neue SKL-Millionär! Mein Bauchgefühl hatte mich von Anfang an nicht im Stich gelassen und ich sprang vor purer Freude in die Luft. Welch magischer Moment!

Noch auf dem goldenen Sessel rief ich meine Frau an. Nachdem ich sicherging, dass sie auch gut sitzt, überbrachte ich ihr die freudige Nachricht. Auch sie konnte es im ersten Moment nicht fassen und brach in Freudentränen aus.

Noch immer schwelge ich in Erinnerungen an das SKL Millionen-Event in Murnau.
So etwas Schönes habe ich noch nie erlebt!

Bis bald,

Euer Uwe

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