24
Jan
Karibische Erinnerungen gegen den Winterblues

Ich habe nichts gegen den Winter. Zumindest dann nicht, wenn die Landschaft von einer feinen Puderschicht überzogen ist und ich mit einer Tasse Tee im Warmen sitze. Auf Matsch, Kälte und vereiste Scheiben kann ich allerdings zugegebenermaßen gut verzichten. Deshalb wollten mein Lebensgefährte Wolfgang und ich dem Winter entfliehen und buchten eine Kreuzfahrt in die Karibik.

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Als es dann kurz vor Silvester endlich soweit war und es ans Kofferpacken ging, zeigte sich der deutsche Winter allerdings von seiner sanften Seite. Statt Matsch und Kälte herrschten frühlingshafte Temperaturen. Egal, wir wollten trotzdem weg.

In Fort Lauterdale startete unsere zehntägige Reise mit der Emerald Princess. Von Nassau auf den Bahamas ging es anschließend über die karibischen Inseln St. Thomas, Dominica, Bonaire und Aruba wieder zurück nach Fort Lauterdale. Besonders gefallen hat es mir auf der Insel Grenada. Das ist wirklich Karibik wie aus dem Bilderbuch: türkisblaues Wasser, weißer Sandstrand und Palmen.

Das Schiff trägt den Namen „Schiff“ übrigens eigentlich zu Unrecht. Es handelt sich nämlich im Grunde um eine schwimmende Stadt mit Geschäften, verschiedenen Pools, Sportmöglichkeiten und tollen Wellnessangeboten. Langeweile konnte da gar nicht aufkommen. Und wenn man aber, so wie wir, einfach mal entspannen wollte, hatte man auch dafür genug Ruhe und konnte die Sonne genießen. Die angebotenen Ausflüge bei den Landgängen haben wir geschwänzt und stattdessen lieber ausgeschlafen. Wenn wir verreisen, dann tingeln wir normalerweise von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, um das Land so intensiv wie möglich kennenzulernen. Dieser Urlaub hatte aber nur einen Zweck: ausruhen und einfach mal gar nichts tun. Lange schlafen, ohne Wecker und To-Do-Liste im Hinterkopf – das ist auch für mich als berufstätige Millionärin absoluter Luxus. Denn zwischen dem Entwerfen und Produzieren meiner Modekollektionen bleibt dafür nur selten Zeit.Grenada mit integriertem Credit

Gut erholt, gebräunt und aufgewärmt kamen wir nach dem Urlaub wieder in Deutschland an, dem Winter entflohen – das dachten wir zumindest. Denn zwei Tage später war er da: der deutsche Winter. Im Gepäck hatte er Schnee, vereiste Scheiben, Matsch und frostige Temperaturen. Gut, dass ich mir warme Erinnerungen mitgenommen habe.

 

Eure Petra

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1 Kommentare zu “Karibische Erinnerungen gegen den Winterblues”

  1. Gabriele sagt:

    Hallo Petra –

    beneidenswert!!!

    – Dieses Wetter hier ist wirklich zum “Davonlaufen”!

    Alles Gute,
    Gabriele

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