2
Okt
Howard, Wayne und ich

Mein Star heißt Howard Carpendale. Diese Stimme, diese Ausstrahlung: einfach unbeschreiblich. Schon als Teenager war ich sein größter Fan. Wenn er im Fernsehen gesungen hat, habe ich seine Lieder einfach mit dem Kassettenrekorder aufgenommen. Dass man hinterher auch das  Vogelgezwitscher unseres Wellensittichs gehört hat, war mir egal.

Leider konnte ich nur ein paar seiner Konzerte besuchen. Ihn live auf der Bühne zu sehen, ist jedes Mal ein mitreißendes Erlebnis. Er kann das Publikum so verzaubern, dass ich manchmal das Gefühl habe, er singt nur für mich allein. Was für ein großartiger Entertainer.

Nur einen Wunsch konnte ich mir bisher noch nicht erfüllen: Howard persönlich zu treffen. Gerne würde ich einmal ein Foto mit ihm machen und vielleicht sogar ein paar Worte wechseln. Irgendwie hat es sich aber bis jetzt nie ergeben.

Doch vielleicht ändert sich das bald: Denn seine Tournee im Frühjahr 2014 habe ich mir jetzt schon dick im Kalender markiert. Hoffentlich klappt es diesmal auch mit einem persönlichen Treffen – wenn nicht, lade ich ihn eventuell doch einmal zu einem Privatkonzert ein.

Weil es bis zum nächsten Frühjahr aber noch richtig lange dauert, habe ich die Wartezeit mit einem Besuch bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg überbrückt. Denn den Old Shatterhand spielte dort in diesem Jahr niemand anderes als….

…ein Carpendale. Zwar nicht Howard, aber dafür sein Sohn Wayne. Der schießt zwar nicht ganz so schnell wie sein Namensvetter John Wayne, macht aber im Cowboy-Outfit eine viel bessere Figur. Deswegen reite ich auch meilenweit für einen Carpendale. In diesem Fall waren es fast 600 Kilometer, aber das war es mir wert. Die Aufführung war auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Aber eigentlich fand ich die Autogrammstunde am nächsten Tag sogar noch spannender. Selbst wenn das einer der Momente war, in denen auch Millionäre Schlange stehen müssen.

Aber gelohnt hat es sich. Und wie: Als allerletzte hatte ich die Chance, Wayne aus nächster Nähe zu sehen. Endlich stand er vor mir. Im ersten Moment wusste ich gar nicht, was ich sagen sollte. Dabei hatte ich es mir vorher ganz genau überlegt. Egal, denn er lächelte mich einfach an und begann ganz locker ein Gespräch. Und ja: Er hat wirklich die gleichen, wunderbaren Augen wie sein Vater. Und auch den Charme muss er von ihm geerbt haben. Einfach umwerfend. Als ich ihn dann noch fragte, ob wir ein Foto mit ihm machen dürfen und er freundlich zustimmte, hätte ich glücklicher nicht sein können.

Angelika, Daniela u. Wayne Carpendale

Nach diesem unvergesslichen Wochenende mit Wayne freue ich mich noch viel mehr auf das Konzert mit Howard im nächsten Jahr. „Viel zu lang gewartet“ heißt die Tournee. Kann sein, aber jetzt hole ich alles nach. Howard, wir sehen uns! Garantiert.

P.S. Wayne war wirklich toll und ich war sicherlich nicht das letzte Mal bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg. Doch mein großes Interesse gilt außerdem auch weiterhin den Musicals.

Was ich dort schon alles erlebt habe, erzähle ich im nächsten Blog.

 

Eure Angelika

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4 Kommentare zu “Howard, Wayne und ich”

  1. Gabriele sagt:

    Hallo, Angelika – Ich war früher mal ein Riesenfan von Howard. Der Wayne ist aber auch toll – besonders als Landarzt.
    Alles Gute!

    1. Angelika sagt:

      Hallo Gabriele, herzlichen Dank für deine Nachricht. Ich habe mich sehr darüber gefreut und wünsche dir ebenfalls alles Gute. Viele Grüße Angelika

  2. Gabriele sagt:

    Hallo Angelika, danke für Deine Antwort.
    Und – behalte Deine nette Art.
    Ich freu mich immer, Dich auf den Bildern auf der SKL-website zu sehen.

  3. Angelika sagt:

    Hallo Gabriele, herzlichen Dank für deine Komplimente.
    Ich wünsche dir viel Glück mit deinen SKL-Losen.
    Viele Grüße Angelika

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