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Nov
Genießen wie ein Millionär

Streng genommen wollte ich mir ja eigentlich gerade etwas Ruhe gönnen. Denn wer jemals sein Haus umgebaut und eine offene Küche eingebaut hat, weiß genau, was ich meine. Noch dazu bin ich nach 43 Jahren im Versicherungsgeschäft frisch gebackener Rentner und habe mir das Füße hochlegen in meinem schön sanierten Hamburger Heim eigentlich verdient. Dachte ich zumindest. Was für ein Irrtum! Statt Ruhe habe ich Spannung, Nervenkitzel und Aufregung bekommen. Aber kein Grund zur Klage: Denn die „Reise ins Glück“ mit der SKL-Lotterie ist für mich genau das geworden, was der Titel verspricht – die Reise zu einer Million Euro. Wow, das ist, ehrlich gesagt, schon ein sehr geiles Gefühl.

Aber der Reihe nach: Schon als dieser Glückstrip am Münchner Flughafen startete, hatte ich ein gutes Gefühl. Keine Ahnung warum, es war einfach da. Und von Runde zu Runde in Südfrankreich ist es nicht gewichen. Man hat es ja nicht in der Hand, kann nichts anderes tun, als auf das Glück zu vertrauen und darauf, dass die Glückspaten Lilly Becker und Hardy Krüger, zwei ganz sympathische Zeitgenossen ganz ohne Allüren übrigens, für einen spielen. Obwohl ich nicht abergläubisch bin, habe ich dann doch versucht, ein bisschen nachzuhelfen. Ich hatte meinen Lieblingsanzug für das Event angezogen, und den habe ich zu meinem Glücksanzug erklärt und nicht mehr gewechselt, bis ich im Finale stand – schließlich hat er mir bereits beim ersten Spiel am Flughafen Glück und ein Flugticket nach Nizza gebracht.

Jetzt bin ich also Mitglied im SKL-Millionärsclub und werde mich an dieser Stelle immer mal wieder melden, wenn es was zu erzählen gibt, z. B. nach der im kommenden Jahr geplanten Kanufahrt auf dem Yukon. Der Club passt ja unter anderem auf die Neu-Millionäre auf, dass sie nicht ausflippen und mit dem Geld um sich werfen, sondern dass sie möglichst lange möglichst viel davon haben. Diese Gefahr besteht bei mir, so denke ich, aber ohnehin nicht. Mein Plan für einen Gewinn war von Anfang an klar: Das Geld kommt sicher auf die hohe Kante, und da bleibt es. Nur eine „Dummheit“ werde ich mit gönnen, nämlich mein Traumauto kaufen, einen Porsche 911. Und noch etwas, das ich zuvor schon mit meiner Frau abgemacht hatte – Ruhe. Gleich nach der Rückkehr von der „Reise ins Glück“ sind wir beide direkt vom Münchner Flughafen aus in den Wellness-Urlaub an den Wörthersee gefahren, wo ich auch diese Zeilen schreibe. Jetzt liegen die Füße wirklich hoch und ich genieße ganz entspannt. Wie ein Millionär eben!

 

Euer Peter

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1 Kommentare zu “Genießen wie ein Millionär”

  1. Gabriele sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zum Millionengewinn, Peter!

    Gabriele und Familie

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