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Nov
11 Tage – 5 Länder – 8 Städte – 2.250 Seemeilen
©Marcus Winter

©Marcus Winter

Der Herbst ist in vollem Tempo vorbeigeflogen und mit dem November sind nun spürbar die kalten Monate in Deutschland hereingebrochen. Besonders morgens, wenn ich meinen Fahrdienst in einer Tagespflegestätte für Senioren antrete, komme ich trotz dicker Winterjacke inzwischen ins Frösteln – doch in meinem Kopf strahlt noch immer die Sonne, die ich während meines letzten Urlaubs mit meiner Lebensgefährtin Brigitte tanken konnte. In meinem letzten Blogeintrag habe ich Euch voller Vorfreude von den geplanten Stationen berichtet, nun möchte ich die Höhepunkte unserer Kreuzfahrt mit Euch teilen. So viel sei gesagt: Mehr geht kaum.

Cagliari: Hier erfuhren wir die bewegte Geschichte der Hafenstadt mit ihren vielen architektonischen Sehenswürdigkeiten. Zusätzlich beindruckte uns die bezaubernde Mischung aus modernem Großstadtflair und mittelalterlicher Welt innerhalb der Altstadt.

Palermo: Bei einem Bummel durch die kontrastreiche Stadt erlebten wir die sizilianische Lebensfreude. Neben der riesigen Kathedrale beindruckte uns der Dom im Bergdorf Monreale. Dort wurde die biblische Geschichte auf über 6.000 Quadratmetern kunstvoller Wandmosaike erzählt.

Valletta: Natürlich war das der absolute Höhepunkt unserer Reise! Griechen, Römer, Araber, Engländer – alle waren sie früher schon hier – und ich. Nämlich fast genau vor einem Jahr, als ich am Ende eines aufregenden Tages beim SKL Millionen-Event plötzlich Millionär war. Am Hafen angelegt, charterte ich direkt ein Taxi, dessen Fahrer etwas verblüfft aber unheimlich freundlich wirkte. Also begleitete er uns vier Stunden lang auf meiner eigens geplanten Tour auf den Spuren des Glücks. Angefangen vom hoteleigenen Hafen, wo das erste Spiel stattfand, über den Lower Barakka Garden, den Yachthafen von Birgu, wo ich auch den Verleiher der Golfautos gefunden habe – eines davon fuhr mich hin zum Ort des traumhaften Finales: den Palazzo Parisio. Hier konnte ich entspannt die Augen schließen und die Momente des ganz großen Glücks noch einmal Revue passieren lassen.

Korfu: Olivenbäume, Zypressen und die schönsten Orchideen lassen die Insel wie einen großen Garten erscheinen. Kein Wunder, dass sich Kaiserin Sissi einst in diesen Ort verliebte. Wir genossen diesen Tag überwiegend bei einem Bummel durch die historischen Gassen in Korfus Altstadt. Natürlich durfte ein Mittagessen mit den landestypischen Leckereien dabei nicht fehlen. Am Abend folgte dann ein Besuch im bordeigenen Casino. Was soll ich sagen: Ein Gewinn von über 2.000 Euro rundete den Tag ab – unglaublich!

Kotor: Mit einem solch großen Schiff inmitten von knapp 1.900 Meter hohen Felswänden vor Anker zu gehen, war sehr beeindruckend. Eigentlich war dies ein ganzer Tag nur auf dem Wasser. Einfach herrlich, denn wann hat man das schon? Nachdem man uns mit sogenannten „Tender“-Booten vom Schiff zum Hafen gebracht hatte, ging es direkt zu unserem geplanten Bootsausflug durch die Fjorde. Das sonnige Wetter mit 23 Grad hat zu einem rundum gelungenen Tag beigetragen.

Dubrovnik: Mit viel Glück konnten wir dort die Fahrt mit der Seilbahn starten, die zunächst wegen starkem Wind gesperrt war. Nachdem wir auf dem Berg Srd den wunderschönen Panoramablick genießen durften, zog erneut ein starker Sturm auf. Regelrecht auf den letzten Drücker haben wir es mit der letzten Bahn nach unten geschafft, bevor diese wieder gesperrt wurde. Nach einem Besuch der Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und einem Meer aus ziegelroten Dächern ging es dann zurück auf das Schiff. Nach dem Ablegen traf uns dann ein Orkan mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h. Da kam selbst ein so großes Schiff mal kurz ins Schaukeln …

Split: Nach einer etwas unruhigen Nacht gingen wir dennoch freudestrahlend an diesem Tag von Bord. Schließlich stand die von mir hart erkämpfte Quad-Tour auf dem Tagesplan. Zunächst war das Wetter geprägt von Wind und Regen. Nach 45 Minuten Fahrt zum Startpunkt der Tour schaffte es die Sonne dann doch noch die Wolken aufzubrechen. Dadurch konnten wir mit riesigem Spaß die gesamte Tour entlang der Dalmatinischen Küste bei strahlendem Sonnenschein genießen.

Venedig: Leider schon das letzte Ziel unserer Reise. Aber das hatte es wirklich in sich! Egal ob der berühmte Markusplatz, die Rialtobrücke oder der prachtvolle Dogenpalast – Venedig ist einfach ein Ort, der einen immer und immer wieder zu verzaubern weiß. Wer dort einmal ist, darf eine Gondelfahrt durch die kleinen Seitenkanäle auf keinen Fall verpassen. Die wasserumspülten Gebäude wirkten so unwirklich glänzend und morsch zugleich. Am Abend fuhren wir zurück zum Schiff und genossen den Anblick der wunderschön beleuchteten Stadt.

Wir haben in „nur“ 11 Tagen mehr Eindrücke sammeln und Erlebnisse teilen können, wie wir es uns vorab nicht zu träumen gewagt hätten – das ist nur bei einer Kreuzfahrt und mithilfe meines unglaublichen SKL-Millionengewinns möglich gewesen. Vielleicht hat der eine oder andere von Euch jetzt ebenfalls Lust bekommen, ein solches Abenteuer auch einmal anzutreten. Traut Euch, Ihr werdet es sicher nicht bereuen. Zurück in unserem Zuhause in Unterfranken, schwärmen Brigitte und ich noch heute davon und planen schon jetzt unsere nächste Seereise. Allerdings erst in ein paar Jahren – schließlich soll es ja immer wieder etwas ganz Besonderes sein.

 

Voller Freude,

Euer Marcus

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